Fünf professionell gekleidete Personen sitzen in einem modernen Büro und haben sich um einen großen Bildschirm versammelt, auf dem eine Präsentation eines Business Continuity Plans mit dem Titel BCM-Tool gezeigt wird. Eine Frau kniet mit einem Laptop, während die anderen stehen und aufmerksam zusehen.

Wie ein Business Continuity Management die Geschäftskontinuität sichert

Ein Business Continuity Plan hilft Unternehmen dabei, auf Störungen, Krisen und Ausfälle vorbereitet zu sein und den Geschäftsbetrieb auch im Ernstfall auf einem definierten Notbetriebsniveau aufrechtzuerhalten. Der Download zeigt, dass Business Continuity Management Risiken, Bedrohungen und Schwachstellen identifiziert, zeitkritische Geschäftsprozesse absichert und die organisatorische Widerstandsfähigkeit stärkt. Gleichzeitig ist BCM für viele Organisationen auch aus gesetzlicher und regulatorischer Sicht relevant.

Was Business Continuity Management bedeutet

Business Continuity Management ist mehr als ein Notfallplan. Es handelt sich um einen Managementprozess, mit dem Risiken, Bedrohungen und Schwachstellen identifiziert werden, um zeitkritische Geschäftsprozesse gegen Ausfälle abzusichern. Die Grundlage dafür bilden laut Download die Business Impact Analyse und die Risikoanalyse. Gleichzeitig wird deutlich: BCM ist nicht nur organisatorisch sinnvoll, sondern für viele Unternehmen auch eine gesetzliche und regulatorische Anforderung. Im Ernstfall liegt die Verantwortung zudem ausdrücklich bei der Führungsebene.

Jetzt den kostenlosen BCM-Download herunterladen

Wie Business Continuity Management in der Praxis aufgebaut wird

Der Download beschreibt ein Business Continuity Management System in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten. Ausgangspunkt ist immer die Aufnahme der Geschäftsprozesse. Darauf folgen Analyse, Strategie, Planung, Umsetzung und kontinuierliche Verbesserung.

Aufnahme relevanter Geschäftsprozesse

Die Grundlage eines BCM-Systems ist die strukturierte Erfassung der Prozesse, die für das Unternehmen wesentlich sind.

Business Impact Analyse

Prozesse werden in zeitkritisch und zeitunkritisch unterschieden. Zeitkritische Prozesse werden priorisiert und mit den benötigten Ressourcen für das Notbetriebsniveau verknüpft.

Risikoanalyse

Mögliche Schäden durch den Ausfall einer Ressource werden nicht nur nach Schadenshöhe, sondern auch nach Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet.

Entwicklung von Strategien

Auf Basis der Analyseergebnisse werden Strategien und Lösungen entwickelt, um relevante Risiken zu verhindern oder zu reduzieren.

Notfallplanung

Maßnahmen werden in einem Notfallplan dokumentiert. Zusätzlich werden ein Geschäftsfortführungsplan, ein Wiederanlaufplan für das Notbetriebsniveau und ein Wiederherstellungsplan für das Normalbetriebsniveau erstellt.

Testen und Üben

Trainings und Tests helfen dabei, die Wirksamkeit der Maßnahmen zu bewerten und Lücken zu identifizieren.

Schulungen und Bewusstsein

Mitarbeitende werden auf den Ernstfall vorbereitet und für angemessenes Handeln sensibilisiert.

Kontinuierliche Verbesserung

BCM-Pläne werden regelmäßig überprüft, weiterentwickelt und in bestehende Geschäftsprozesse integriert.

Warum Business Continuity Management auf BIA und Risikoanalyse basiert

Ein wirksames Business Continuity Management braucht eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Genau hier setzen Business Impact Analyse und Risikoanalyse an. Die BIA zeigt, welche Tätigkeiten und Prozesse für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs kritisch sind, welche Folgen ein Ausfall hätte und ab wann eine Nichtverfügbarkeit für das Unternehmen inakzeptabel wird. Zusätzlich werden die benötigten Ressourcen sowie Abhängigkeiten und Wechselbeziehungen priorisierter Prozesse ermittelt.

Die Risikoanalyse betrachtet anschließend, welche Schäden durch den Ausfall einzelner Ressourcen entstehen können und mit welcher Wahrscheinlichkeit diese eintreten. Erst das Zusammenspiel beider Analysen schafft die Grundlage für realistische Maßnahmen und ein tragfähiges Notbetriebsniveau.

Welche Gefährdungen Unternehmen im Blick haben sollten

Der Download verweist mit Blick auf den BSI-Standard 200-3 auf 47 elementare Gefährdungen, die in die Risikoanalyse einfließen können. Dazu zählen unter anderem:

  • Umweltgefahren, zum Beispiel Sturm oder Hochwasser
  • technische Ausfälle und Infrastrukturstörungen, zum Beispiel Stromausfälle
  • menschliche Gefährdungen, etwa Sabotage oder Social Engineering
  • Cyberbedrohungen und IT-Sicherheitsrisiken, etwa Schadprogramme

Diese Bandbreite zeigt, dass BCM immer ganzheitlich gedacht werden sollte, nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch und prozessual.

Eine Frau in einer hellen Bluse und dunklen Hose spricht in einem modernen Büro mit zwei Männern in Anzügen, während sie ein Notizbuch in der Hand hält und gemeinsam über Krisenmanagement für Unternehmen sprechen.

Welche Vorteile Business Continuity Management Unternehmen bietet

Ein professionell aufgebautes Business Continuity Management schafft nicht nur Sicherheit im Krisenfall, sondern auch klare betriebliche und strategische Vorteile. Im Download werden insbesondere folgende Punkte genannt:

  • Gewährleistung der Geschäftskontinuität
  • Minimierung von Ausfällen und Umsatzverlusten durch Störungen
  • Schutz des Unternehmensimages
  • Einhaltung von Vorschriften und Standards
  • verbesserte Reaktionsfähigkeit in Krisensituationen
  • Sicherung von Kunden- und Lieferantenbeziehungen

Wie 3-core Unternehmen bei BCM und Notfallplanung unterstützt

Mit 3-core setzen Unternehmen auf einen erfahrenen Partner für Business Continuity Management. Wir unterstützen dabei, kritische Geschäftsprozesse zu identifizieren, Risiken strukturiert zu bewerten, passende Notfallmaßnahmen zu definieren und belastbare Strukturen für Tests, Schulungen und kontinuierliche Verbesserung aufzubauen. So entstehen nicht nur Konzepte auf dem Papier, sondern tragfähige Lösungen, die im Ernstfall tatsächlich funktionieren.

Darüber hinaus unterstützen wir Unternehmen nicht nur mit unserer fachlichen Expertise, sondern auch mit einem passenden Tool, mit dem sich Maßnahmen, Zuständigkeiten und Weiterentwicklungen strukturiert, nachvollziehbar und praxisnah abbilden lassen. So wird BCM nicht nur dokumentiert, sondern auch im Arbeitsalltag effizient steuerbar und nachhaltig verankert.

Weitere Blogposts: