Eine Frau in Business-Kleidung steht und präsentiert BCM-Tool-Daten auf einem großen Bildschirm und spricht zu zwei sitzenden Kollegen in einem Büro mit einer großen Topfpflanze neben ihr.

Entwicklung eines BCM-Systems mit dem 3-core BCM-Tool

Mit dem 3-core BCM-Tool hat ein nationaler Gasanbieter gemeinsam mit 3-core ein unternehmensweites Business Continuity Management System eingeführt. Das Tool wurde als zentrale Plattform genutzt, um Prozesse strukturiert aufzunehmen, Auswirkungen zu bewerten, Abhängigkeiten zu analysieren und daraus Kontinuitätsstrategien abzuleiten. So entstand eine konsistente Grundlage für Priorisierung, Notbetrieb und Wiederanlauf.

Ausgangslage und Zielsetzung für das Projekt

Unser Kunde ist ein nationaler Gasanbieter mit vielen fachlichen Schnittstellen und zahlreichen Prozessen, die in Stör- oder Krisensituationen schnell unter Druck geraten können. Ziel war es, Business Continuity Management nicht nur „konzeptionell“ zu verankern, sondern so aufzubauen, dass Verantwortliche im Ernstfall auf eine belastbare Datengrundlage zugreifen können. Dafür mussten kritische Prozesse unternehmensweit identifiziert, die Auswirkungen eines Ausfalls einheitlich bewertet und Abhängigkeiten transparent gemacht werden.

Beim Kunden war vor allem entscheidend, dass die Ergebnisse nicht in verschiedenen Formaten entstehen, sondern zentral zusammenlaufen, sauber auswertbar sind und später ohne großen Aufwand aktualisiert werden können. Deshalb wurde das Tool als gemeinsame Arbeitsbasis gewählt. Unser BCM-Tool sollte nicht nur Daten sammeln, sondern im Projekt als durchgängige Plattform dienen, auf der Workshops, Bewertungen, Auswertungen und Reporting konsistent aufgebaut werden.

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Ein Blick in unser BCM-Tool

Im kurzen Erklärvideo erhalten Sie einen kompakten Überblick über Aufbau und Funktionen unseres BCM-Tools und sehen, wie sich Prozesse, Abhängigkeiten und Prioritäten strukturiert erfassen und auswerten lassen.

Die Umsetzung mit dem 3-core BCM-Tool

Das Projekt wurde so aufgesetzt, dass Methodik, Rollen und Ergebnisformate von Beginn an klar waren. Parallel wurde das Tool als Plattform eingeführt, sodass alle Prozessdaten konsistent erfasst und direkt auswertbar gemacht werden konnten.

Schritt 1: Kick-off und Projektsetup im BCM-Tool

Zum Projektstart wurden Ziele, Rollen und Vorgehen abgestimmt und der BCMS-Zyklus im Tool strukturiert aufgesetzt. Dabei wurden Ergebnisformate, Bewertungslogik und die Arbeitsschritte im BCM-Tool definiert, damit alle Beteiligten mit einem einheitlichen Vorgehen starten konnten.

Schritt 2: Bewertungslogik und Schadenskategorien 

Gemeinsam mit dem Kunden wurden Schadenskategorien und Schadensausmaße festgelegt und so definiert, dass sie im Tool konsistent erfasst und später vergleichbar ausgewertet werden können. Das schuf eine einheitliche Grundlage für Priorisierung und Management-Reporting direkt aus dem BCM-Tool.

Schritt 3: Prozessaufnahme und Dokumentation

Gemeinsam mit dem Kunden wurden Schadenskategorien und Schadensausmaße festgelegt und so definiert, dass sie im BCM-Tool konsistent erfasst und später vergleichbar ausgewertet werden können. Das schuf eine einheitliche Grundlage für Priorisierung und Management-Reporting direkt aus dem BCM-Tool.

Schritt 4: Durchführung Business Impact Analyse

Gemeinsam mit dem Kunden wurden Schadenskategorien und Schadensausmaße festgelegt und so definiert, dass sie im BCM-Tool konsistent erfasst und später vergleichbar ausgewertet werden können. Das schuf eine einheitliche Grundlage für Priorisierung und Management-Reporting direkt aus dem BCM-Tool.

Schritt 5: Abhängigkeiten und Ressourcen im BCM-Tool sichtbar machen

Gemeinsam mit dem Kunden wurden Schadenskategorien und Schadensausmaße festgelegt und so definiert, dass sie im BCM-Tool konsistent erfasst und später vergleichbar ausgewertet werden können. Das schuf eine einheitliche Grundlage für Priorisierung und Management-Reporting direkt aus dem BCM-Tool.

Schritt 6: Ergebnisse auswerten und dokumentieren

Gemeinsam mit dem Kunden wurden Schadenskategorien und Schadensausmaße festgelegt und so definiert, dass sie im BCM-Tool konsistent erfasst und später vergleichbar ausgewertet werden können. Das schuf eine einheitliche Grundlage für Priorisierung und Management-Reporting direkt aus dem BCM-Tool.

Vorteile von unserem BCM-Tool:

Sie erhalten eine methodisch saubere und einheitlich dokumentierte Einführung des BCMS, inklusive strukturierter Moderation, konsistenter Auswertung und vollständiger Ergebnisdokumentation im Tool. Dadurch wird die Einführung für Ihre Teams planbar, aufwandsarm und zuverlässig steuerbar.

Verlässliche Entscheidungsbasis: Alle Prozesse, Bewertungen und Abhängigkeiten werden im BCM-Tool erfasst und liegen nicht in unterschiedlichen Dateien oder Versionen verteilt.

Vergleichbarkeit durch das BCM-Tool: Die einheitliche Bewertungslogik im BCM-Tool macht Ergebnisse aus verschiedenen Bereichen direkt miteinander vergleichbar und erleichterte die Priorisierung kritischer Prozesse.

Schnelle Analyse: Kritikalitäten, Engpässe und Abhängigkeiten können im Tool konsolidiert dargestellt werden, ohne manuelle Zusammenführung oder zusätzliche Auswertungstabellen.

Skalierbar für große Prozesslandschaften: Unser Tool ermöglicht eine standardisierte Erhebung, wodurch auch viele Prozesse in vergleichbarer Qualität bewertet und später einzeln gesteuert werden können.

Effizientere Workshops: Prozessverantwortliche können Informationen strukturiert im BCM-Tool erfassen, dadurch werden Rückfragen reduziert und die Datenqualität verbessert.

Nachhaltigkeit: Die Inhalte blieben im BCM-Tool fortschreibbar und können für Reviews, Verbesserungen und den nächsten BCM-Zyklus ohne Neustart genutzt werden.

Unsere Leistungen für BCM

BCM-Tool Bereitstellung und Projekt-Setup

Wir stellten das BCM-Tool als zentrale Arbeitsplattform bereit, richteten die Projektstruktur auf Basis des abgestimmten Scopes ein und sorgten für eine saubere Abbildung von Bereichen, Rollen und Verantwortlichkeiten. Dadurch entstand von Beginn an eine belastbare Grundlage für eine einheitliche Erhebung, konsistente Auswertung und eine effiziente Projektsteuerung.

Einweisung und laufende Unterstützung im Projekt

Wir führten die relevanten Stakeholder und Prozessverantwortlichen strukturiert in das BCM-Tool ein und begleiteten die Anwendung im laufenden Projekt. So wurde von unseren Sicherheitsexperten sichergestellt, dass Eingaben konsistent erfolgen, die Datenqualität stabil bleibt und interne Aufwände für Rückfragen oder Nacharbeiten minimiert werden.

Moderation der Prozessaufnahme und strukturierte Datenerhebung

Wir planten und moderierten die Prozessaufnahme in Workshops und stellten sicher, dass Prozessgrenzen, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Rahmenbedingungen vollständig erfasst und eingehalten wurden. Die Dokumentation erfolgte direkt im BCM-Tool, um Parallelstände zu vermeiden und die Informationen unmittelbar auswertbar zu machen.

Durchführung der Business Impact Analyse im Tool

Wir unterstützten bei der Bewertung von Ausfallauswirkungen, Kritikalität und Wiederanlaufanforderungen je Prozess bzw. Prozesskette. Auf dieser Basis entstand eine belastbare Priorisierung, die als Grundlage für Notbetrieb, Wiederanlaufplanung und die Ableitung von Kontinuitätsstrategien genutzt werden kann.

Abhängigkeits- und Ressourcenanalyse für Kontinuitätsplanung

Wir identifizierten und dokumentierten Abhängigkeiten zu IT, Personal, Standorten, Infrastruktur und Dienstleistern und machten Schlüsselressourcen sowie potenzielle Engpässe transparent. Dadurch konnte der Kunde realistische Annahmen für Notbetrieb und Wiederanlauf treffen und Maßnahmen gezielt priorisieren.

Ergebnisaufbereitung, Präsentation und Bericht (DE/EN)

Wir konsolidierten die Ergebnisse aus dem BCM-Tool, bereiteten Übersichten für Management und Fachbereiche auf und stellten die Erkenntnisse in einer Ergebnispräsentation vor. Ergänzend erstellten wir einen umfassenden Abschlussbericht in deutscher und englischer Sprache, inklusive zentraler Ergebnisse und konkreter Ableitungen.

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