Fünf professionell gekleidete Personen sitzen in einem modernen Büro und haben sich um einen großen Bildschirm versammelt, auf dem eine Präsentation eines Business Continuity Plans mit dem Titel BCM-Tool gezeigt wird. Eine Frau kniet mit einem Laptop, während die anderen stehen und aufmerksam zusehen.

Business Continuity Management Energie- und Verkehrsdienstleister

Um die Betriebsweiterführung auch bei Störungen sicherzustellen, wird Business Continuity Management Energie und Verkehr im entsprechenden Bereich eingesetzt.  Im Kontext kommunaler Versorger sorgt Business Continuity Management Energie und Verkehr dafür, dass kritische Prozesse priorisiert, Notbetrieb vorbereitet und der Wiederanlauf strukturiert geplant wird.

Problemstellung beim Kunden im Business Continuity Management Energie

Unser Kunde ist ein kommunaler Versorger, bei dem die Versorgungssicherheit im Fokus steht und gleichzeitig interne sowie regulatorische Anforderungen an Nachweisbarkeit und einheitliche Standards steigen, insbesondere im Kontext von NIS 2 und dem KRITIS-Dachgesetz. Deshalb musste Business Continuity Management Energie so aufgestellt werden, dass die Betriebsweiterführung auch bei Störungen zuverlässig abgesichert ist und Verantwortlichkeiten im Ernstfall eindeutig sind. Zwar war BCM bereits als Thema gesetzt, aber es fehlte ein Rahmen: Zuständigkeiten waren noch nicht überall geregelt, der Geltungsbereich innerhalb der Unternehmensgruppe war nicht abgegrenzt und die Methodik sowie Dokumentation für Business Impact Analyse und Risikoanalyse waren nicht einheitlich umgesetzt. Dadurch blieben Abhängigkeiten und Risiken nur teilweise transparent und Notfallstrategien ließen sich nicht überall konsistent ableiten.

Business Continuity Management (BCM) ist ein Management-Ansatz, mit dem Unternehmen zeitkritische Prozesse und Abhängigkeiten identifizieren und passende Business-Continuity-Lösungen festlegen. Dadurch können Leistungen bei Störungen weiterlaufen oder schnell wieder verfügbar sein. Die Strategien unterscheiden sich je nach Unternehmen. Beispiele sind Notbetrieb, Ausweichverfahren oder Redundanzen.

weitere Informationen zum Business Continuity Management…

Aufbau eines Business Continuity Management Systems

Ein Business Continuity Management System (BCM) schafft die Grundlage, um kritische Leistungen auch bei Störungen aufrechtzuerhalten und den Wiederanlauf zu steuern. Im Kern besteht ein BCM-System aus klaren Regeln und Zuständigkeiten, einer einheitlichen Methodik sowie nachvollziehbarer Dokumentation, damit Entscheidungen im Ereignisfall schnell getroffen werden können.

Typischerweise beginnt der Aufbau mit der Erfassung relevanter Prozesse und Verantwortlichkeiten, gefolgt von einer Business Impact Analyse zur Priorisierung der kritischen Prozesse und zur Ableitung von Wiederanlaufanforderungen. Darauf aufbauend werden Abhängigkeiten zu Ressourcen und anderen vorgelagerten Prozessen transparent gemacht um Risiken systematisch und vollständig bewerten zu können. Daraus werden nötige Schutz- und Vorsorgemaßnahmen gezielt ausgerichtet. 

1.

Prozessaufnahme

2.

Business Impact Analyse (BIA)

3.

Abhängigkeiten identifizieren

4.

Risikoanalyse

5.

BCM-Strategien entwickeln

Abschließend werden Notbetriebs-, Wiederanlauf- und Absicherungsstrategien entwickelt und durch Tests, Übungen und regelmäßige Reviews weiter verbessert, damit das BCM-System nicht nur dokumentiert ist, sondern im Betrieb tatsächlich funktioniert und kontinuierlich verbessert wird.

Learnings aus dem Business Continuity Management Energie- und Verkehrsdienstleister:

Das Projekt hat gezeigt, welche Faktoren im Business Continuity Management Energie in der Praxis wirklich entscheidend sind. Aus Governance-Aufbau und operativer Umsetzung konnten konkrete Erkenntnisse abgeleitet werden, die direkt in Priorisierung, Notbetrieb und Wiederanlaufplanung eingeflossen sind.

  • Business Continuity Management braucht klare Governance mit definierten Rollen, Verantwortlichkeiten und einem Geltungsbereich
  • Business Impact Analyse im Business Continuity Management im Sektor Energie als Schlüssel für Priorisierung kritischer Prozesse und Wiederanlaufanforderungen
  • Abhängigkeiten im Business Continuity Management Energie transparent gemacht, dass Engpässe früh erkannt und adressiert werden können
  • Risikoanalyse im Business Continuity Management Energie schafft Vergleichbarkeit und eine belastbare und wichtige Grundlage für Maßnahmenentscheidungen
  • BC-Strategien im Business Continuity Management Energie können erst wirksam geplant werden, wenn Notbetrieb und Wiederanlauf realistisch und betrieblich umsetzbar definiert sind
  • Dokumentation und Nachweisfähigkeit im Business Continuity Management Energie von Anfang an mitgedacht, auch im Kontext NIS 2 und  KRITIS-Dachgesetz

Unsere Leistungen für Business Continuity Management

Entwicklung eines anwendungsorientierten BCM-Regelungsdokuments

Wir erstellten ein praxisnahes BCM-Regelwerk als Governance-Grundlage für Business Continuity Management im Bereich  Energie, inklusive verbindlicher Mindeststandards und klarer Vorgaben für die Umsetzung in der Organisation.

Definition von Rollen, Verantwortlichkeiten und Geltungsbereich im Business Continuity Management Energie

Damit Business Continuity Management Energie steuerbar wird, haben wir Rollen und Verantwortlichkeiten klar festgelegt und den Geltungsbereich innerhalb der Unternehmensgruppe definiert. So wurden Schnittstellen, Eskalationswege und Entscheidungslogiken eindeutig und umsetzbar.

Durchführung der Business Impact Analyse, Abhängigkeits- und Risikoanalyse mithilfe unseres Tools

Für die strukturierte Umsetzung nutzten wir unser Excel-basiertes BCM-Tool, das Business Continuity Management Energie durchgängig abbildet. Prozessaufnahme, Abhängigkeitsbewertung und Risikoanalyse wurden darin konsistent dokumentiert und direkt in Maßnahmen sowie Strategien überführt.

Berücksichtigung gesetzlicher und regulatorischer Business Continuity Management Anforderungen für Energieversorger

Parallel wurden relevante gesetzliche und regulatorische Anforderungen für Energieversorger integriert, insbesondere im Kontext von NIS 2 und dem KRITIS-Dachgesetz. So wurde Business Continuity Management Energie nicht nur praxisnah, sondern auch gesetzeskonform für interne Audits, Prüfungen und die erforderliche Nachweisführung umgesetzt.

Entwicklung von Notfallstrategien für kritische Prozesse im Business Continuity Management Energie

Abschließend wurden auf Basis der Ergebnisse Notfall- und Notbetriebsstrategien für kritische Prozesse entwickelt. Ziel war, dass Business Continuity Management Energie im Ereignisfall klare Handlungsoptionen liefert und der Wiederanlauf realistisch vorbereitet ist.