Stefan Erdweg

Geschäftsführer der 3-core GmbH | Lehrbeauftragter an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen | Speaker & Ansprechpartner für Medien 

Stefan Erdweg gründete 2019 die 3-core GmbH und führt sie seitdem als Geschäftsführer. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im strategischen Sicherheits- und Krisenmanagement berät er Unternehmen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen zu hybriden Bedrohungen, physischer Sicherheit, Business Continuity und Krisenmanagement.

Seine fachliche Perspektive ist international und interdisziplinär geprägt. Stefan Erdweg studierte Risiko- und Sicherheitsmanagement an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen, absolvierte an der Newcastle University einen Master of Arts in International Politics mit dem Schwerpunkt Critical Geopolitics und erwarb anschließend einen MBA in General Management an der IU Internationalen Hochschule.

Stefan Erdweg wird von WDR und WELT TV als Experte für den Schutz Kritischer Infrastrukturen und hybride Gefahrenabwehr zu aktuellen Sicherheitslagen befragt. In Interviews und Vorträgen ordnet er Anschläge, Sabotagefälle, Drohnenlagen und hybride Bedrohungen ein und übersetzt sie in konkrete Folgen und Handlungsoptionen für Betreiber, Unternehmensleitungen und Sicherheitsverantwortliche.

Aktuelle Medien & TV Auftritte von Stefan Erdweg 

Stefan Erdweg live beim WDR: Stromnetz unter Druck – klare Regeln für den KRITIS-Schutz

Im Studiogespräch beim WDR ordnet Stefan Erdweg die Sabotagefälle am Stromnetz ein. Er erläutert, warum wirksamer Schutz mehr umfasst als hohe Zäune: Entscheidend sind kontrollierte Zugänge, Kameraüberwachung, kurze Reaktionszeiten und verbindliche Vorgaben. Mit Blick auf koordinierte Angriffe spricht er sich zudem für mehr Tempo bei der Umsetzung des KRITIS-Dachgesetzes aus.
08.09.2026

Stefan Erdweg live bei ntv: Vorsorge bei Stromausfall nach Stromnetz-Sabotage

Im Live-Gespräch bei ntv spricht Stefan Erdweg über die wachsende Sorge vor Stromausfällen nach den Sabotageversuchen am deutschen Stromnetz. Er erklärt, welche Folgen ein Blackout für Licht, Internet, Kartenzahlung, Wasser- und Mobilfunkversorgung haben kann und wie sich Haushalte mit Trinkwasser, haltbaren Lebensmitteln, Medikamenten, Bargeld, Radio und alternativen Lichtquellen vorbereiten können.
14.09.2026

Stefan Erdweg live bei ntv: Stromnetz-Sabotage und Schutz kritischer Infrastruktur

Im Live-Gespräch bei ntv ordnet Stefan Erdweg die Übernahme der Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft nach der Stromnetz-Sabotage ein. Im Mittelpunkt stehen die Bedrohung kritischer Energieinfrastruktur und die Frage, wie Prävention, Überwachung und schnelle Reaktionsfähigkeit den Schutz lebenswichtiger Versorgungsstrukturen stärken können.
11.09.2026

Stefan Erdweg beim WDR: Anschläge, Sabotage und Schutz kritischer Infrastruktur

Der Beitrag behandelt Ermittlungen nach Anschlägen und den Umgang mit Sabotagefällen. Stefan Erdweg ordnet die Bedrohung aus KRITIS-Sicht ein und erklärt, welche abgestimmten Vorsorge- und Schutzmaßnahmen lebenswichtige Versorgungsstrukturen widerstandsfähiger machen.
03.09.2026

Stefan Erdweg live beim WDR: Wie sicher ist Deutschlands kritische Infrastruktur?

Nach dem Anschlag auf ein Umspannwerk ordnet Stefan Erdweg im WDR-aktuell-Studiogespräch die sicherheitsrelevanten Zusammenhänge ein. Als Experte für den Schutz kritischer Infrastrukturen spricht er über die besonderen Herausforderungen beim Schutz der Energieversorgung.
02.09.2026

Stefan Erdweg live bei WELT TV: Anschläge auf Umspannwerke und physischer KRITIS-Schutz

Stefan Erdweg ordnet die Anschläge und die Verwundbarkeit der Energieinfrastruktur ein. Er erläutert, warum bereits einfache Vorgehensweisen erhebliche Auswirkungen haben können und weshalb der physische Schutz stärker berücksichtigt werden muss.
02.09.2026

Stefan Erdweg live bei WELT TV: Verwundbarkeit der Stromversorgung nach einem Anschlag

Einordnung bei WELT TV zum Angriff auf ein Umspannwerk in Brandenburg. Im Mittelpunkt: die Verwundbarkeit der Stromversorgung, besserer Schutz und der Datenschutz als Hürde.
01.09.2026

Stefan Erdweg live bei WELT TV: Waffenlager bei Berlin und hybride Kriegsführung

Einordnung des Waffenfunds nahe Berlin und der Frage, wie konkrete Vorkommnisse in die wachsende Lage hybrider Bedrohungen und den Schutz Kritischer Infrastrukturen einzuordnen sind.
21.08.2026

Stefan Erdweg live bei WELT TV: Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen

Einordnung zur Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen. Im Mittelpunkt: Grenzen reiner Detektion, notwendige Bewertung und Entscheidungsprozesse sowie die Folgen einer Abwehr für das Umfeld.
07.08.2026

Stefan Erdweg live bei WELT TV: Angriff auf das TGV-Netz und Schutz der Bahninfrastruktur

Einordnung zu den koordinierten Sabotageakten gegen das französische Schnellzugnetz, zur Planungstiefe solcher Angriffe und zu den Grenzen der flächendeckenden Überwachung weit verzweigter Infrastrukturen.
26.07.2024

Stefan Erdweg live bei WELT TV: Terroranschlag bei Moskau und Grenzen der Prävention

Einordnung bei WELT zur Sicherheitslage nach dem Terroranschlag bei Moskau. Im Mittelpunkt stehen die Grenzen präventiver Schutzmaßnahmen, das verbleibende Restrisiko und die Bedeutung dauerhafter Wachsamkeit bei öffentlich zugänglichen Zielen.
25.03.2024

Ausgewählte Vorträge, Panels & Konferenzen  

Stefan Erdweg beim DVGW-Kongress: Iran- und Ukraine-Konflikt als Risiken für KRITIS-Betreiber

Vortrag beim DVGW zur veränderten Sicherheitslage für Energie- und Wasserinfrastrukturen sowie zu Versorgungssicherheit, Krisenvorbereitung, hybriden Bedrohungen und Resilienz.
ANGEKÜNDIGT

Stefan Erdweg im Panel beim VKU-KRITIS-Forum: Von der Sicherheitsstrategie zur gelebten Praxis

Diskussion zur praktischen Umsetzung von KRITIS-Schutz, zur Wirksamkeit aktueller Standards und zu Herausforderungen für Betreiber - unter anderem gemeinsam mit Christina Polzin (Bundesministerium des Innern) und Madlen Fritsche (Mainova AG).
30.06.2026

Stefan Erdweg auf der PROTEKT: Resilienzzeit durch Detektion, Verzögerung und Intervention

Fachvortrag im Track „Physischer Schutz“ über die zeitliche Logik aus Detektion, Verzögerung und Intervention und deren Bedeutung für die Widerstandsfähigkeit kritischer Anlagen.
25.11.2025

Stefan Erdweg auf der PROTEKT: Geopolitische Risiken und Sicherheitsstrategien für LNG-Terminals

Praxisorientierter Vortrag auf der PROTEKT zur Verbindung geopolitischer Risiken, physischer Sicherheit und strategischer Sicherheitsplanung am Beispiel des ersten deutschen LNG-Terminals.
07.11.2024

Stefan Erdweg beim Europäischen Polizeikongress: Schutz maritimer Infrastrukturen und LNG-Terminals

Vortrag im Side-Event „Schutz maritimer Infrastrukturen“ sowie Teilnahme am anschließenden Diskussionspanel „Nationale Sicht“ mit Vertretern unter anderem aus BMI, Bundespolizei, Wasserschutzpolizei und Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE.
17.04.2024

Stefan Erdweg beim MARISSA International Symposium: Schutz maritimer KRITIS am Beispiel eines LNG-Terminals

Internationaler Fachvortrag zum Schutz maritimer Kritischer Infrastrukturen aus Sicht des privaten Sektors am Beispiel eines LNG-Terminals; anschließend Paneldiskussion.
04.-05.06.2024

Stefan Erdweg auf der PROTEKT: Sicherheitsanforderungen am LNG-Terminal Wilhelmshaven

Abschlussvortrag des Forums „Maritime Kritische Infrastrukturen“ mit einem praxisnahen Einblick in die Projektphase zur Einrichtung eines LNG-Terminals und die damit verbundenen Sicherheitsanforderungen.
07.11.2024

Lehre & Wissenstransfer 

Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer ist Stefan Erdweg Lehrbeauftragter an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen. Dort vermittelt er Grundlagen und Techniken des Sicherheitsmanagements. Die Verbindung aus Lehre, Beratungspraxis und öffentlicher Sicherheitsdebatte prägt seine Vorträge und Medienbeiträge. 

Fachbeiträge & Interviews von Stefan Erdweg 

Stefan Erdweg im Fachbeitrag bei ES&T: Versorgungsnot als Waffe

Im Fachbeitrag für „Europäische Sicherheit & Technik“ zeigt Stefan Erdweg, wie Engpässe, Preissteigerungen und Störungen bei Energie, Wasser oder Logistik als strategisches Druckmittel wirken. Kritische Infrastrukturen müssen nicht vollständig zerstört werden, um gesellschaftliche Stabilität und politische Handlungsfähigkeit zu schwächen. Strategische Resilienz wird damit zur Voraussetzung für Versorgungssicherheit und staatliche Souveränität.
19.09.2026

Stefan Erdweg bei tagesschau.de: Wie kritische Infrastruktur besser geschützt werden kann

Der Beitrag greift die jüngsten Anschläge und Sabotageversuche auf die Stromversorgung und andere Kritische Infrastrukturen auf. Stefan Erdweg zeigt bestehende Schutzlücken auf und fordert einheitliche Risikoanalysen, klarere gesetzliche Vorgaben sowie standardisierte Notfallpläne – insbesondere für die Energie- und Wasserversorgung.
04.09.2026

Stefan Erdweg im Interview beim Deutschen Mittelstands-Bund: Corporate Resilience und Krisenmanagement

Fachbeitrag über die verschärfte Bedrohungslage, neue regulatorische Anforderungen und die frühzeitige Verzahnung von Business Continuity Management, Krisenmanagement und physischer Sicherheit.
09.01.2025

Stefan Erdweg im Fachbeitrag bei GIT SICHERHEIT: Handlungsempfehlungen zum KRITIS-Dachgesetz und zu NIS2

Printveröffentlichung des Fachbeitrags in GIT SICHERHEIT 4/2025.
2025

Stefan Erdweg im Magazin GIT SICHERHEIT: Neue Anforderungen an Unternehmen

Interview zu Corporate Resilience, Sicherheits-, Notfall- und Krisenmanagement sowie zur Rolle von Vorbereitung und Szenariodenken für Unternehmen.
12.12.2019

Profil von Stefan Erdweg

Stefan Erdweg verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im strategischen Sicherheits- und Krisenmanagement. Vor der Gründung der 3-core GmbH war er von 2013 bis 2018 als Senior Security Consultant im Rahmen eines langjährigen Einsatzes bei E.ON SE tätig. Zuvor sammelte er Erfahrung im Bereich Group Security bei der RWE AG und der METRO AG.

Seine berufliche Praxis umfasst Security Audits, OSINT-gestützte Risikobewertungen, Corporate Security, den Schutz von Mitarbeitenden, Reisen und Projekten sowie den Aufbau belastbarer Sicherheits-, Krisen- und Business-Continuity-Strukturen. Diese Verbindung aus Konzernsicherheit, Betreiberpraxis und Beratung prägt bis heute seinen Blick auf Kritische Infrastrukturen.

Zu seinen ausgewählten Qualifikationen zählen die Zertifizierungen als Certified Information Security Manager® und Business Continuity Manager – Notfallmanagement durch TÜV NORD CERT sowie als Port Facility Security Officer (PFSO). Seit 2020 ist Stefan Erdweg zudem Lehrbeauftragter an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen.

Fachliche Schwerpunkte 

Hybride Bedrohungen & Gefahrenabwehr 

Einordnung von Sabotage, Ausspähung, Drohnen, Einflussnahme und kombinierten physischen/digitalen Angriffsszenarien sowie deren Auswirkungen auf Betreiber und Organisationen. 

Corporate Resilience & Business Continuity 

Business Impact Analyse, BCM nach BSI-Standard 200-4 und ISO 22301, Notbetrieb, Wiederanlauf und belastbare Abhängigkeiten zwischen Prozessen und Ressourcen. 

Schutz Kritischer Infrastrukturen 

Risikobasierter physischer Schutz, Schutzkonzepte, Perimetersicherheit, Detektion, Zutritt, Intervention und organisatorische Sicherheitsstandards für KRITIS-Umfelder. 

Geopolitik & Sicherheitslage 

Übersetzung geopolitischer Entwicklungen und globaler Machtverschiebungen in konkrete Risiken für Energie, Wasser, Verkehr, Logistik, Industrie und andere kritische Sektoren. 

Drohnen & neue Angriffsvektoren 

Ganzheitliche Betrachtung von Detektion, Identifikation, Bewertung, Entscheidung und Reaktion – inklusive organisatorischer Verantwortlichkeiten und Notfallprozesse. 

Krisen- & Notfallmanagement 

Krisenorganisation, Entscheidungsfähigkeit, Alarmierung, Lageführung, Krisenkommunikation, Übungen und Simulationen unter realitätsnahen Bedingungen. 

Themen für Medienanfragen 

Stefan Erdweg steht Redaktionen für Interviews, Live-Schalten, Hintergrundgespräche und fachliche Einordnungen zu aktuellen Sicherheits- und Bedrohungslagen zur Verfügung.

  • Hybride Bedrohungen gegen Kritische Infrastrukturen 
  • Sabotage, Ausspähung und physische Angriffe auf Energie-, Verkehrs- und Versorgungsinfrastrukturen 
  • Drohnen als Sicherheitsrisiko: Detektion, Bewertung, Zuständigkeiten und Reaktion 
  • KRITIS-Dachgesetz, NIS2 und die praktische Umsetzung von Resilienzanforderungen 
  • Physischer Schutz, Perimetersicherheit, Zutritt, Video, Detektion und Intervention 
  • Business Continuity Management und Wiederanlauf kritischer Prozesse 
  • Krisenmanagement, Krisenstäbe, Übungen und Entscheidungsfähigkeit unter Zeitdruck 
  • Geopolitische Risiken und ihre operativen Folgen für Betreiber und Unternehmen